In Zeiten von wackeligen gesetzlichen Renten ist es zu einer immer wichtigerer werdenden Angelegenheit geworden, sich schon privat für die eigene Zeit im gehobenen Alter abzusichern. In Deutschland nach wie vor einer der beliebtesten privaten Altersvorsorgen stellt dabei die Riesterrente dar, die dank staatlicher Unterstützung und reichlich Subventionierung von zahlreichen Verbrauchern als die sicherste Möglichkeit angesehen wird, sich im Alter vorzusorgen.
Welche Vor- und Nachteile bringt die Riesterrente mit sich?
Dennoch sind Experten und zahlreiche Studien sich immer noch nicht einig, inwiefern eine Riesterrente tatsächlich profitabel ist und ob diese auch wirklich für das Alter vorsorgen kann. Denn da die Riesterrente in ihrem Grundsystem an Staatsanleihen geknüpft ist, haben auch Schwankungen am Finanzmarkt, sowie die aktuelle Inflationsrate, starken Einfluss auf die ausgeschüttete Rendite. Von Befürwortern der Riesterrente wird hingegen die staatliche Subventionierung geschätzt, bei der der Staat den Verbraucher nicht nur massiv unterstützt und die Einzahlung in eine Riesterversicherung finanziell, als auch steuerlich fördert. Zudem ist zumindest Fortbestehen der Riesterfonds gesichert, so dass die Riesterrente hier einen klaren Vorteil gegenüber risikoreicheren privaten Altersvorsorgen wie beispielsweise Aktien gewinnen kann.
Genügend Vermögen im Alter
Eine Riesterrente fällt aber bei Kritikern auch immer wieder durch das Raster, da sie bei der Auszahlung steuerlich geltend gemacht werden muss, sowie an die gesetzliche Rentenvorsorge angerechnet wird. Dadurch kann es besonders bei Geringverdienern unter Umständen dazu kommen, dass zwar eine Rendite aus dem Riesterfond ausgezahlt wird, in der Summe die Altersvorsorge sich jedoch nicht vergrößert, da durch die private Vorsorge der Anteil der gesetzlichen sinkt. Dennoch sollte man sich aufgrund der schwankenden gesetzlichen Rente möglichst früh nach privaten und sicheren Alternativen umschauen.


Dezember 11th, 2011
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